LOOP 6000

Wettbewerb, Keutschacher See

Forschung / Spaß, Natur / Kultur, Entschleunigung / Action, Bewegung / Erholung.

Pfahlbau erforschen, finden und erleben. Der Wettbewerbsbeitrag am Keutschacher See kombiniert ein Landmark mit einem umfangreichen Vermittlungskonzept. Die BesucherInnen begeben sich auf eine Zeitreise mit analogen und digitalen Abzweigungen und landschaftlichen Interventionen.

Von der Forschungsschleife führt ein geschwungener Holzsteg an mehreren Informationsschildern zum „Zeit-Auge“ am See. Dort befindet sich ein auf die Insel ausgerichtetes Aussichtsfernrohr. Via Augmented Reality zeigt es den BesucherInnen ein naturgetreues, interaktives 3D Modell der Pfahlbauten. An Hotspots sind über QR Codes am Smartphone Texte, Bilder und Videos abrufbar.

Auf einem schwimmenden Steg im Ausmaß von drei mal 50 Metern können die Pfahlbauten von einst mit virtuellen Tools besichtigt werden. Der Steg ist Anlegestelle für das Wasser-Taxi sowie Paddel- und Tretboote. Die signalhafte Umrahmung des UNESCO-Weltkulturerbe ist auch vom Aussichtsturm Pyramidenkogel sichtbar.

LOOP 6000 positioniert den Pfahlbau Keutschacher See strategisch als digitale Basis für Pfahlbauinteressierte, Ort des Diskurses und verleiht der historischen Stätte ein unverwechselbares Profil. Interaktive Technologien visualisieren die Pfahlbauten und Funde. Die digitalen Tools erweitern das Zielpublikum um technikaffine BesucherInnen, sind jedoch weitgehend barrierefrei und niederschwellig eine Bereicherung für alle Besucher.

Partner:

  • Dr. Otto Cichocki, Paläontologie der Universität Wien
  • Joerg Hofstaetter, ovos media GmbH

Frass // Stabauer // Dethlefsen

Pfahlbau Keutschacher See, Ö 2016